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1. Konsum von Fertigprodukten


Vermeide Fertigprodukte! Fertigprodukte enthalten meist Weizen und Mononatrium-Glutamat (im englischen Sprachraum monosodium glutamate), kurz Glutamat oder noch kürzer E621 genannt.

Weizen
Weizen hält gleich zwei Rekorde. Weizen ist die am häufigsten gegessene Getreidesorte und die am meisten manipulierte zugleich. Weizen hat nichts mehr mit seinen Vorfahren zu tun. Es ist ein gentechnisch verändertes Korn aus verschiedenen Zuchtformen mit den Zielen: Schnelles Wachstum, hohe Resistenz gegen Schädlinge und verbesserte Backeigenschaften. Die Backeigenschaften werden maßgeblich durch das Klebereiweiß, dem Gluten, bestimmt. Noch vor ein paar Jahrzehnten hatte Weizen 5% Kleber. Heute hat Weizen einen Kleberanteil von 50%.

Der glykämische Index von Weizen ist höher als der von Zucker oder Schokoladeriegeln. Der glykämische Index drückt die Insulinreaktion auf ein kohlenhydratreiches Lebensmittel aus. Wenn ein Lebensmittel eine hohe Insulinausschüttung hervorruft, geht der Blutzuckerspiegel in den folgenden 2-3 Stunden in den Keller und der Hunger oder gar Heißhunger schlägt zu. Kennen Sie das, um 8 Uhr Brötchen mit Marmelade und gegen 10 Uhr wieder Hunger? Zudem fördert ein erhöhter Insulinspiegel die Fetteinlagerung.

Glutamat
Glutamat ist der am häufigsten verwendete Zusatzstoff der Lebensmittelindustrie und ein für den Zellstoffwechsel wichtiger Botenstoff. So steht Glutamat in doppeltem Verdacht. Es regt zum einen den Appetit an und hemmt andererseits die Fettverbrennung. Bei einer Studie der Universität North Carolina, bei der 750 Chinesen untersucht wurden, kam heraus, dass diejenigen die reichlich Glutamat verzehrten, dicker waren als die, die Glutamat sparsam einsetzten.

„Gefräßigmacher, der maßgeblich zu Übergewicht und Fettleibigkeit beiträgt“.
So Dr. Michael Hermanussen zu Glutamat

„Glutamat greift massiv in die Appetitregulation ein.“
Professor Michael Hermanussen

Mittlerweile versuchen die Meisten auf Glutamat zu verzichten. Entgegen des Verbraucherschutzes, erlaubt der Gesetzgeber zahlreiche Decknamen; Würze, Aroma, fermentierter Weizen, Hefeextrakt, Nährhefe, gekörnte Brühe oder E620 bis E625.

 

2. Light Produkte mit künstlichem Süßstoff


Es gibt immer wieder Untersuchungen, die einen Zusammenhang zwischen süßstoffhaltigen Nahrungsmitteln und Übergewicht nachweisen. Man vermutet, dass künstlicher Süßstoff den Stoffwechsel irritiert, da der Körper bei dem Geschmack „süß“ automatisch mit einem erhöhten Kalorienangebot rechnet. Bleiben diese Kalorien aus, bleibt irgendwann die natürliche körperliche Reaktion aus.

Ein Experiment an Ratten zeigte, dass künstlicher Süßstoff verglichen mit Zucker, zu erhöhter Nahrungsaufnahme und einer Gewichtszunahme führen.

 

3. Ballaststoffarme Ernährung


Ballaststoffe sind überwiegend unverdauliche Nahrungsbestandteile. Es gibt verschiedene Gründe, weshalb Sie sich ballaststoffreich ernähren sollten. Hier sind schon mal vier.

Der pflanzliche Faseranteil der Ballaststoffe quillt in Verbindung mit Flüssigkeit auf. Es stellt sich ein länger anhaltender Sättigungseffekt ein.

  • Ballaststoffe fördern die Darmtätigkeit, auch Darmperistaltik genannt. Ein träger Darm neigt eher zu Übergewicht.
  • Ballaststoffe hemmen Lipasen, dies sind Enzyme, die für die Fettverwertung zuständig sind. Sind diese gehemmt, wandert mehr Fett ungenützt durch den Darm und hinten wieder raus.
  • Ballaststoffe regulieren die Glucosemenge, die ins Blut gelangt. Bei einer ballaststoffarmen Ernährung gelangen rasch große Mengen Glucose (Einfachzucker oder Monosaccharid) ins Blut. Überflüssige Glucose wandelt der Körper in Fett um.

Sie finden Ballaststoffe in Obst und Gemüse, in Saaten, Nüssen, Kernen und in Hülsenfrüchten.

 

4. Die falsche Darmflora


Die Darmflora eines Adipösen hat einen niedrigeren Flavonoidspiegel als die Darmflora eines Normalgewichtigen. So behindert das Gedächtnis der Darmflora das Abnehmen massiv. Entgegengewirkt werden kann diesem Umstand durch die erhöhte Einnahme von sekundären Pflanzenstoffen.

 

5. Hormone hemmen den Fettabbau


Die Schilddrüsenhormone Trijodthyronin und Thyroxin regulieren den Stoffwechsel. Bei einem Mangel durch eine Unterfunktion der Schilddrüse läuft unser Körper quasi auf Sparflamme. Betroffene nehmen trotz reduzierter Kost nicht ab.

Neben den Schilddrüsenhormonen gibt es eine Reihe anderer Hormone, die bei der Entstehung von Übergewicht eine wichtige Rolle spielen. Ein ausgeglichener Hormonspiegel sorgt für die richtige Verteilung des Körperfettes.

Lagert der Körper Fett vermehrt an Po und Bauch ein, könnte dies auf eine Störung unserer Geschlechtshormone Östrogen, Progesteron oder Testosteron hinweisen.

Testosteron steuert die Fettfreisetzung, insbesondere des Bauchfettes. Ein zu niedriger Testosteronspiegel hemmt den Fettabbau.

Progesteron steuert den Stoffwechsel, unterstützt die Fettverbrennung und reguliert den

Insulinspiegel. Ein zu niedriger Progesteronspiegel begünstigt einen krankhaft erhöhten Insulinspiegel.

Ein erhöhter Östrogenspiegel führt zu Wassereinlagerungen und zum vermehrten Aufbau von Fettzellen. Ferner beeinflusst Östrogen die Schilddrüse. Meist ist bei Übergewichtigen das ganze Orchester etwas verstimmt, was das Abnehmen sehr erschwert.

 

Fazit


Übergewicht hat viele Ursachen. Letztendlich ist die Behauptung, dass Dicke einfach zu viel essen nicht haltbar.

Das Saftfasten ist hier vielfach eine Hilfe. Durch das Fasten können hormonelle Unstimmigkeiten teilweise wieder ins Lot gerückt werden. So erlebte ich, dass Diabetes durch fasten geheilt, also hormonelle Ungleichgewichte bereinigt werden konnten.

Saftfasten baut auch die Darmflora zum Positiven um und erleichtert eine Ernährungsumstellung. Saftfasten hilft ganz entscheidend beim Abnehmen.

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