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Was ist dran am Muskelschwund beim Fasten?


„Bloß nicht fasten! Da verlierst du Muskeln…“ So oder ähnlich klingen die warnenden Töne, selbsternannter Experten vor einem Eiweißverlust während des Fastens. Selbst der Herzmuskel bliebe davon nicht verschont. Was ist wirklich dran an solche Aussagen?

Richtig ist, dass beim Fasten der Körper Muskeln und sogar Herzmuskeleiweiß verliert. Aber dies ist kein negativer Mechanismus, denn hierbei handelt es sich um eine Art Recycling von entbehrlichen Eiweißstrukturen. Eine Zellerneuerung, keinen Muskelschwund. Diese bestehen aus überflüssigem Struktureiweiß, Antigen-Antikörperkomplexen und Defektenzymen. Immerhin besteht 4% unseres Übergewichts aus Eiweiß. Ungefähr 80-100g Eiweiß werden zu Beginn der Fastentage täglich recycelt. Dieser Wert sinkt kontinuierlich und erreicht nach 3 Wochen noch 5-15 g pro Tag. Im Laufe des Fastens erhöht der Körper die Energiebereitstellung durch die Fettverbrennung. Die Energie wird dann nur noch zu etwa 10 Prozent aus Eiweiß und zu 90 Prozent aus Fett bereitgestellt.

Während des Fastens ist ein geringer Abbau von Eiweiß zwar vorhanden, führt aber weder zu Muskelschwund noch zu Herzstillstand. Vielmehr verbessert sich die Leistungsfähigkeit. Wenn unser Körper beim Fasten von äußerer auf innere Ernährung umstellt, dienen ihm als Eiweißlieferant u.a. pathogene, also erkrankte Eiweißstrukturen.

Lies diesen Satz gleich nochmal:

„Als Proteinlieferant dienen u.a. pathogene, also erkrankte Eiweißstrukturen“

Das heißt in der Fastenzeit heilt sich dein Körper. Er vertilgt Krankheitsherde, von denen du noch gar nichts weißt, weil die Krankheit noch nicht ausgebrochen ist. Das ist doch der Hammer.

Kein Muskelabbau durch Fasten

Eine Studie zeigte es deutlich: Bei einer mindestens 21-tägigen Fastenkur, während der ein moderates körperliches Training in Form von Radfahren, Wandern und leichtem Krafttraining absolviert wurde, hat man die Teilnehmer vor und nach der Kur untersucht. Das Ergebnis war eine Zunahme der Muskelkraft und eine Verbesserung des Herz-Kreislaufsystems. Befürchtungen, dass Fasten den Körper schwächt und der Muskulatur schadet, sind unbegründet. Ganz im Gegenteil, wie auch eine mehrjährige Studie mit rund 1000 Personen an der Berliner Charité-Klinik ans Licht brachte.

Fett ist der Hauptbrennstoff während des katabolen Stoffwechsels beim Fasten.

Als Proteinlieferant dient jedoch nicht nur das enorme Muskelreservoir, die Eiweißbestandteile des Darmes oder das Lebereiweiß, sondern auch pathogene, also erkrankte Eiweißstrukturen. Gerade diesem Umstand verdankt das Fasten einen großen Teil seines therapeutischen Potenzials. Dies ist ein äußerst wichtiger Punkt, bitte überlese das nicht. Dein Körper ernährt sich während des Fastens von erkrankten Eiweißstrukturen! Klinische Studien zeigen, dass z.B. Entzündungen beim Fasten zurückgehen.

Fazit

Angst vor Eiweißmangel oder gar Muskelschwund beim Saftfasten sind unbegründet. Der Körper verbrennt zwar auch eigenes Eiweiß, aber gerade darin liegt der gesundheitliche Nutzen. Wer faul im Bett liegt verliert Muskelmasse, ganz egal ob er fastet oder nicht. Wer während des Fastens moderat Sport treibt baut auch während dieser Zeit Muskulatur auf.

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